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Roosterfish (Pez Gallo)

Der Roosterfish (Nematistius pectoralis), spanisch Pez Gallo, ist ein großer Raubfisch der Pazifikküste zwischen Baja California und Peru. Seinen Namen verdankt er der Rückenflosse mit sieben langen Stacheln, die an einen Hahnenkamm erinnert. In der Sportfischerei Mittelamerikas und Mexikos ist er sehr begehrt.

Naturkundetafel eines Roosterfishs
Naturkundetafel von AngelMomente, KI-unterstützt entworfen.
  1. Kamm aus sieben sehr langen, fadenförmigen Rückenflossenstacheln
  2. Zwei schräg gebogene schwarze Bänder auf der Flanke
  3. Schwarzer Fleck an der Basis der langen, gebogenen Brustflosse
Größeum 60 cmbis rund 52 kg
MerkmalHahnenkammsieben lange Rückenflossenstacheln
StatusLeast ConcernIUCN, Bewertung von 2024
RevierOstpazifikBaja California bis Peru

Fangchancen im Jahresverlauf

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  • Kaum Chancen
  • Möglich
  • Gut
  • Hauptsaison
  • Laichzeit (Schonzeit beachten)

Redaktionelle Einschätzung für das Heimatrevier (Pazifikküste von Mexiko bis Panama), kein Messwert und keine Garantie. Verbindlich sind die Regeln des Reiselandes.

Woran du ihn erkennst

Der Körper ist gestreckt und seitlich abgeflacht, der Kopf spitz. Unverwechselbar ist die erste Rückenflosse: Sechs ihrer sieben Stacheln sind stark verlängert und fadenförmig, die langen Stacheln sind schwarz. Bei der Jagd kann der Fisch diesen Kamm aufrichten.

Kopf und Körper sind blaugrau mit silbrigem Glanz. Vier schwarze Zeichnungen fallen auf: ein Band zwischen den Augen, eines über den hinteren Kopf und zwei schräg gebogene Bänder auf der Flanke, von denen das hintere bis zur Schwanzwurzel läuft. Die Brustflossen sind sehr lang und gebogen und tragen unten an der Basis einen großen schwarzen Fleck. Die Schwanzflosse ist tief gegabelt, die Schuppen sind klein und glatt, Knochenschilde fehlen.

FishBase nennt eine übliche Länge von 60 Zentimetern und als Maximum 163 Zentimeter Gabellänge und 51,7 Kilogramm. Die Smithsonian-Datenbank für den Ostpazifik gibt mindestens 191 Zentimeter an. Bei Jungfischen ist die Stachelrückenflosse schwarz mit weißem Mittelband.

Mit seinem Hahnenkamm ist der Roosterfish kaum zu verwechseln. Er ist die einzige Art seiner Familie und gehört in die Verwandtschaft der Stachelmakrelen, zu denen auch der Giant Trevally und der Permit zählen.

Bei liegender Rückenflosse helfen die zwei schräg gebogenen schwarzen Bänder auf der Flanke und der schwarze Fleck an der Brustflossenbasis bei der Bestimmung.

Wo er steht

Der Roosterfish lebt im östlichen Pazifik von Baja California und dem Golf von Kalifornien bis Peru, außerdem um die Galapagosinseln und Malpelo. Nördlich von Baja California ist er selten.

Er hält sich in flachen Küstengewässern auf, vor allem über Sand vor Stränden, meist in Tiefen bis 20 Meter. Jungfische findet man in Gezeitentümpeln. In einer Telemetriestudie vor Costa Rica blieben alle verfolgten Fische nahe der Küste in Wasser unter 100 Metern Tiefe und hielten sich zu über 90 Prozent zwischen Oberfläche und 12 Metern auf. Im gemäßigten Teil von Baja California wandert die Art vermutlich mit der Wassertemperatur.

Wie er jagt und lebt

Der Roosterfish ist ein Fischjäger. In einer Untersuchung von 505 Mägen aus Baja California Sur machten Stachelmakrelen, Sardellen und Heringsartige zusammen fast die Hälfte der Nahrung aus. Mit zunehmender Größe frisst er weniger sardinenartige Fische. Beobachtungen zeigen, dass er regelmäßig Schwarmfische entlang der Strände jagt.

Satellitenmarken vor Panama zeigten einen deutlichen Tagesrhythmus: Ab der Morgendämmerung tauchen die Fische häufiger auf und ab und sind aktiver, gegen Sonnenuntergang lässt die Aktivität nach. Nachts nutzten sie vor allem die oberen 10 Meter, tagsüber die oberen 20 Meter. Über Laichzeit, Wachstum und Alter ist noch sehr wenig bekannt.

Wann und wo die Saison ist

In den tropischen Revieren von Mexiko bis Panama ist der Roosterfish das ganze Jahr über vor der Küste zu finden. Für die Bestandsgröße in einzelnen Monaten gibt es kaum wissenschaftliche Daten.

Im nördlicheren, kühleren Teil von Baja California deuten Beobachtungen auf jahreszeitliche Wanderungen hin, die von der Wassertemperatur ausgelöst werden. Dort hängt der Fang stärker von der Jahreszeit ab als weiter südlich.

Womit er gefangen wird

Der Roosterfish wird vor allem vom Boot aus in Strandnähe befischt, unter anderem beim Schleppen dicht an den Stränden. Für eine Studie vor Costa Rica wurden lebende Köderfische von 10 bis 25 Zentimetern, Fadenheringe und Großaugenstöcker, langsam in 5 bis 30 Metern Tiefe entlang der Küste geschleppt, so wie es die örtliche Sportfischerei macht. Gefischt wurde mit Kreishaken, also Haken mit nach innen gebogener Spitze.

Auch für die Fliegenfischerei ist der Pez Gallo ein bekanntes Ziel. Die Drills in der Studie dauerten 5 bis 25 Minuten. Alle Fische saßen mit dem Kreishaken im Maul und überlebten das Zurücksetzen, zwei wurden Wochen später in gutem Zustand wieder gefangen.

Kreishaken und Fisch im Wasser: In der Studie vor Costa Rica blieben alle Fische zum Markieren im Wasser, alle saßen mit dem Kreishaken im Maul und überlebten. Die Autoren halten Catch and Release für den Roosterfish für eine geeignete Schutzstrategie.

Den Köderfisch nachahmen: Roosterfish jagen Schwarmfische wie junge Stachelmakrelen und Heringsartige. Lebende Köderfische dieser Größe, langsam an der Küste geschleppt, sind deshalb die gängige Methode.

Passende Köder

Lebende Köderfische wie Fadenheringe und Stöcker, langsam geschleppt, dazu Fliegen.

Mehr dazu: Tierische Naturköder, Fliegen, Fell- & Federköder.

In Mexiko der Sportfischerei vorbehalten; Kreishaken und Zurücksetzen im Wasser schonen den Fisch

Alle Köder im Überblick

Was du im Reiseland beachten musst

In Mexiko ist der Pez Gallo nach Artikel 68 des Fischereigesetzes Ley General de Pesca y Acuacultura Sustentables in einem Küstenstreifen von 50 Seemeilen ausschließlich der Sport- und Freizeitfischerei vorbehalten. Für die Sportfischerei braucht jede Person eine eigene Erlaubnis, auch Ausländer (Artikel 67, Gesetzestext).

In Costa Rica, Panama und den anderen Ländern der Region gelten eigene Lizenzen und Regeln. Verbindlich ist immer die Fischereibehörde vor Ort. Die IUCN führt den Roosterfish seit 2024 als nicht gefährdet (Least Concern).

Häufige Fragen (FAQ)

Woher hat der Roosterfish seinen Namen?

Von der ersten Rückenflosse. Sechs ihrer sieben Stacheln sind lang und fadenförmig und erinnern aufgestellt an einen Hahnenkamm, spanisch heißt er deshalb Pez Gallo.

Wo kann man Roosterfish fangen?

An der Pazifikküste von Baja California bis Peru, vor allem in flachem Wasser vor Sandstränden und Felsen. Bekannte Reviere liegen in Baja California Sur sowie auf den Halbinseln Nicoya und Osa in Costa Rica.

Darf man in Mexiko Roosterfish fangen?

Ja, aber nur als Sport- und Freizeitfischer mit Erlaubnis. In Küstennähe ist die Art gesetzlich der Sportfischerei vorbehalten, Details regelt die Behörde vor Ort.

Quellen

Die Einstufung der Fangchancen ist eine redaktionelle Einschätzung. Die Fakten stammen aus diesen Quellen, der Text ist in eigenen Worten formuliert. Die Illustration ist ein eigener Entwurf im Stil einer Naturkundetafel von AngelMomente (KI-unterstützt erstellt, siehe KI-Hinweis).

KI-unterstützt aus den genannten Quellen erstellt. Zahlen stehen nur im Text, wenn eine Quelle sie nennt. Zuletzt geprüft: 6. Oktober 2026. Fehler gefunden? Schreib uns. Wer hinter der Seite steht: Über mich.

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