Mit der Fischbestimmung findest du in höchstens sechs Fragen heraus, welche der 92 Arten aus dem Fisch-Lexikon (ohne die Angelreisen-Fische) du vor dir hast. Du tippst an, was du am Fisch siehst: Gewässer, Körperform, Flossen, Barteln, Maul und Zeichnung.
So läuft die Bestimmung
Die erste Frage gilt dem Gewässer, die zweite der Körperform. Danach fragt das Werkzeug jeweils nach dem Merkmal, das die verbliebenen Arten am stärksten trennt: Rückenflossen, Barteln, Maulstellung, Zeichnung, Flossenfarbe oder Bauchkante. Deshalb bekommst du nicht bei jedem Fisch dieselben Fragen.
Bleiben nur noch wenige Arten übrig, liest du ihre Kennzeichen nebeneinander und wählst die passende Beschreibung. Das Ergebnis zeigt die Art mit Bild, drei Kennzeichen zum Gegenprüfen und den Arten, mit denen sie verwechselt wird.
Bei jeder Frage kannst du „Weiß ich nicht“ antworten. Dann fällt keine Art heraus, und das Ergebnis nennt notfalls mehrere Arten. Jede Antwort lässt sich nachträglich ändern: Tippe dazu auf eine der Antworten unter der Frage.
Wo die Grenzen liegen
Das Werkzeug kennt nur die 92 Arten aus dem Fisch-Lexikon, die nicht zu den Angelreisen gehören. Barramundi, Tarpon oder Nilbarsch kann es nicht erkennen. Vorsicht bei Stören aus Angelteichen: Dort schwimmen auch Sibirische Störe oder Kreuzungen, die nicht im Lexikon stehen und trotzdem bei Sterlet oder Europäischem Stör landen können. Passt am Ende keine Beschreibung, wähle „Keine passt“ und vergleiche die genannten Porträts.
Jungfische, Mischlinge und Fische in Laichfärbung weichen von den Beschreibungen ab. Rotauge, Rotfeder, Aland und Brachse kreuzen sich zum Beispiel, wenn sie zur selben Zeit am selben Platz laichen. Ein Werkzeug mit sechs Fragen ersetzt dann nicht den Blick einer erfahrenen Person.
Schonzeit, Mindestmaß und Entnahmeverbote hängen an der Art. Sie stehen in deinem Erlaubnisschein und in der Fischereiverordnung deines Bundeslandes. Bist du nicht sicher, welche Art du gefangen hast, setzt du den Fisch schonend zurück.
Häufige Fragen zur Fischbestimmung
Was ist eine Fettflosse?
Die Fettflosse ist ein kleiner Hautlappen ohne Flossenstrahlen zwischen Rückenflosse und Schwanzflosse. Forellen, Saiblinge, Lachs, Äsche, Huchen, Maränen und der Stint haben sie, außerdem die Zwergwelse. Den heimischen Karpfenfischen fehlt sie.
Was heißt ober-, end- und unterständig?
Gemeint ist die Stellung des Mauls von der Seite gesehen. Oberständig: Der Unterkiefer ist länger, das Maul zeigt nach oben, wie bei Rotfeder und Ukelei. Endständig: Beide Kiefer sind gleich lang, wie beim Rotauge. Unterständig: Oberkiefer oder Schnauze stehen vor, wie bei Barbe und Nase.
Was ist ein Bauchkiel?
Bei manchen Arten läuft der Bauch zwischen Bauchflossen und After in einer scharfen Kante zusammen, dem Kiel. Du spürst ihn, wenn du mit dem Finger von vorn nach hinten über den Bauch streichst. Rotfeder, Ukelei, Rapfen, Moderlieschen und Sprotte haben einen Kiel, Rotauge und Hering einen gerundeten Bauch.
Warum steht am Ende manchmal mehr als eine Art?
Wenn du Fragen mit „Weiß ich nicht“ beantwortest oder keine Beschreibung passt, reicht die Auskunft nicht für eine einzige Art. Das Werkzeug nennt dann alle Arten, die zu deinen Antworten passen, und zusätzlich jene, bei denen nur eine Antwort abweicht.
Werden meine Antworten gespeichert?
Nein. Die Bestimmung läuft vollständig in deinem Browser. Es wird nichts gespeichert und nichts übertragen.
Woher die Merkmale stammen
Die Merkmale jeder Art stammen aus den Porträts im Fisch-Lexikon. Die Quellen stehen dort am Ende jeder Seite. Die Beschreibungen in der letzten Frage sind die drei Kennzeichen, die auch im Porträt am Bild markiert sind.
Die kleinen Zeichnungen an den Antworten sind eigene Strichzeichnungen, mit KI-Unterstützung erstellt. Sie zeigen das gefragte Merkmal in Rot und keine bestimmte Art. Mehr dazu im KI-Hinweis.
Passend dazu
- Fisch-Lexikon – alle Arten mit Bild und Merkmalen
- Arten-Trainer – Fischarten am Bild erkennen üben
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